Die Kinder von Paris

Die Kinder von Paris

Die Kinder von Paris

Die deutsch-französisch-ungarische Produktion Die Kinder von Paris schildert auf beklemmende Weise die Razzia des Wintervelodroms (Rafle du Vélodrome d’Hiver), bei der 1942 mehrere Tausend Juden verhaftet und in die Vernichtungslager Osteuropas deportiert wurden. Das Drama wird aus der Sicht des damals elfjährigen Joseph Weismann erzählt, dem es gelungen ist, in letzter Sekunde der Deportation nach Auschwitz zu entkommen. Über drei Millionen Kinobesucher in Frankreich sahen den Film, der das dunkelste Kapitel europäischer Geschichte im 20. Jahrhundert aus französischer Sicht beleuchtet.
Jo Weismann (Hugo Leverdez) ist elf Jahre alt, Jude und lebt mit seinen Eltern 1942 in dem von Nazis besetzten Paris. Seit der Besetzung kann Jo nicht mehr in den Park zu seinen Freunden, da der angenähte Davidstern an seiner Kleidung jegliches Interagieren mit „arischen“ Kindern unter Strafe stellt.
Die Lage eskaliert, als die deutschen Machthaber die „Judenfrage“ endlich beenden wollen. Am 16. und 17. Juli 1942 beginnt die Razzia des Wintervelodroms, bei der 13.000 Juden auf dem Vélodrome d’Hiver zusammengepfercht und für den Abtransport vorbereitet werden. Die Weismanns wollen trotz der widrigen Umstände nicht aufgeben und Jos Mutter (Raphaëlle Agogué) nimmt ihrem Sohn das Versprechen ab, dass er überleben muss, komme, was wolle. Doch die Lage scheint aussichtlos und die Züge Richtung Auschwitz sind so gut wie abfahrbereit.

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